Suchen
Kategorien

Artikel-Schlagworte: „Chancengleichheit“

Nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs ließ sich die seit 1933 sukzessive auf Kriegsproduktion abgestellte und staatlich gelenkte Wirtschaftsordnung keineswegs auf die Erfordernisse der noch jungen Demokratie in den westlich kontrollierten Sektoren Deutschlands übertragen. Während die unter sowjetischer Verwaltung stehende Ostzone, gegen innere und äußere Widerstände zwar, dem Vorbild der UdSSR folgend zunehmend auf ein zentral gelenktes, seine Zielsetzungen in 5-Jahresplänen festsetzendes Wirtschaftssystem einschwenkte, beherrschte der Konsens zu einem marktwirtschaftlichen, aber auch soziale Absicherung garantierenden Wirtschaftssystem die Diskussionen der politischen Entscheidungsträger. Die Überlegungen aber, in welcher Weise und in welchem Umfang der Staat in die Autonomie des Marktes mittels wirtschaftspolitischer Entscheidungen eingreifen dürfe, waren so unterschiedlich wie kontrovers diskutiert.

Diesen Beitrag weiterlesen »