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Für viele Deutsche ist der Aktienhandel ein Buch mit sieben Siegeln, dem sie bestenfalls neutral gegenüberstehen. Dabei ist eigentlich alles ganz einfach.

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Nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs ließ sich die seit 1933 sukzessive auf Kriegsproduktion abgestellte und staatlich gelenkte Wirtschaftsordnung keineswegs auf die Erfordernisse der noch jungen Demokratie in den westlich kontrollierten Sektoren Deutschlands übertragen. Während die unter sowjetischer Verwaltung stehende Ostzone, gegen innere und äußere Widerstände zwar, dem Vorbild der UdSSR folgend zunehmend auf ein zentral gelenktes, seine Zielsetzungen in 5-Jahresplänen festsetzendes Wirtschaftssystem einschwenkte, beherrschte der Konsens zu einem marktwirtschaftlichen, aber auch soziale Absicherung garantierenden Wirtschaftssystem die Diskussionen der politischen Entscheidungsträger. Die Überlegungen aber, in welcher Weise und in welchem Umfang der Staat in die Autonomie des Marktes mittels wirtschaftspolitischer Entscheidungen eingreifen dürfe, waren so unterschiedlich wie kontrovers diskutiert.

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Das deutsche Steuersystem ist äußerst kompliziert, kaum ein wirtschaftlicher Vorgang in Deutschland läuft ohne eine Steuerabgabe ab. Obwohl es viele verschiedene Steuern gibt, darunter auch seltsam anmutende, wie z.B. eine Lotteriesteuer, sind die Einkommens- sowie die Umsatzsteuer die beiden größten Einnahmequellen des deutschen Staates.

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